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Mengerskirchener Schützenverein St. Hubertus hat jetzt eine voll elektronische Schießanlage mit Lichtmesstechnik

Für den Mengerskirchener Schützenverein St. Hubertus beginnt ein neues Zeitalter.

Vorbei ist die Zeit der überholten und nicht mehr zeitgemäßen Scheiben-Zuganlage im Schützenhaus. Für rund 80000 Euro wurde jetzt die gesamte Schießanlage überholt und ein voll elektronischer Schießstand mit Lichtmesstechnik für 10-, 25- und 50-Meterbahnen erstellt. Bei der Einweihungsfeier im Schützenhaus wurde der Mengerskirchener Schützenverein für seine bisher errungenen Leistungen und Erfolge bei Kreis-, Gau-, Hessischen oder Deutschen Meisterschaften mit vielen Lobeshymnen über-häuft. Jetzt könne noch eins drauf gesetzt werden, so Landrat Manfred Michel.

Manfred Michel lobte die Initiative des Vereins, sich weiter zu entwickeln und für den Nachwuchs beste Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Dass der Schützenverein mit Oliver Geis sogar einen Sport-schützen in die Nationalmannschaft gebracht habe, sei großartig. Dies sporne die Kameraden, ja alle Nachwuchstalente, zur Nachahmung an. Um hierzu die beste Stimulanz zu schaffen, sei natürlich auch eine moderne Anlage nötig. Der SV habe die Zeichen der Zeit erkannt und mit der neuen elektronischen Schießanlage die Voraussetzung für noch bessere Leistungen geschaffen. Der Kreis Limburg-Weilburg fördere trotz angespannter Kassenlage den Sport in seinem Gebiet. So habe er in den letzten sechs Jahren eine Million Euro den Vereinen übergeben, um deren Sportstätten instand zu halten. Jetzt habe auch der SV Mengerskirchen davon profitiert und seine Anlage erneuert. Mit der neuen Anlage lande der Schützenverein einen Volltreffer, so Manfred Michel.

Wer soviel für die Jugend investiert und eine tolle Nachwuchsarbeit betreibt, der habe auch eine erstklassige Anlage verdient, so Referatsleiter im Hess. Innenministerium für Sportstättenbau und Sportkreisvorsitzender Hermann Klaus. Für ihn sei es selbstverständlich einen Verein zu unterstützen, der mit großem Erfolg den Jugendlichen eine interessante sportliche Freizeitgestaltung biete. Daher freue er sich auch, dem Schützenverein St. Hubertus zum Bau der neuen Schießanlage einen Scheck von 30 000 Euro aus seinem Ministerium überreichen zu können. Er wünschte den Sportlern viel Erfolg mit der neuen Anlage. Beim Rundgang durch die Anlage zollte er dem Verein hohe Anerkennung für das neu Geschaffene, sein Lob galt auch den vielen „fachkundigen" Helfern beim Bau der neuen Anlage.

Für den Vorsitzenden des Schützenvereins St. Hubertus, Matthias Rudolf, ist die Einweihungsfeier der neuen Schießanlage ein besonderes Highlight in der Vereinsgeschichte, würden mit der neuen Anlage doch die Voraussetzungen für optimale Trainingsmöglichkeiten und für die Durchführung von Wettkämpfen geschaffen. Der Schützenverein St. Hubertus schießt mit einer Mannschaft bekanntlich in der 2. Bundesliga. Um den derzeitigen Leistungsstand der Schützen halten zu können, sei der Umbau nötig gewesen.

So konnte er zur Einweihungsfeier neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern, alle in Uniform auch Landrat Manfred Michel, Sportkreisvorsitzenden Hermann Klaus, den Parlamentsvorsitzenden Manfred Gotthardt, Bürgermeister Thomas Scholz, Ortsvorsteherin Juliana Loch, MdL Tobias Eckert, Ehrenbürgermeister Robert Becker, Gauschützenmeister Helmut Lein, Kreisschützenmeister Jörg Unkelbach, Pierre Papst von der Volksbank, Markus Kühmichel von der Kreissparkasse, Pfarrer Walter Henkes, die Ehrenvorsitzenden des Schützenvereins Helmut Eckert und Hans Grünweller und das Ehrenmitglied Norbert Schuld im Schützenhaus begrüßen.

Für die Gemeinde Mengerskirchen gratulierte Parlamentsvorsitzender Manfred Gotthardt auch im Namen von Bürgermeister Thomas Scholz und Ortsvorsteherin Juliana Loch dem Schützenverein zur neuen Anlage. Er verwies auf die Tradition der Schützenvereine und hob die großen Schießerfolge der Mengerskirchener Sportschützen heraus. Die Gemeinde Mengerskirchen habe den Bau der Anlage mit einem internen Darlehen in Höhe von 24000 Euro aus der Eva-Krecks-Stiftung unterstützt. Gotthardt wünschte dem Verein für die Zukunft weiterhin viele Erfolge.

Ein weiterer Gratulant war Gauschützenmeister Helmut Lein, der seine Hochachtung für die Leistungen des Schützenvereins aussprach, die in der Teilnahme von Schützen in der Nationalmann-schaft gipfelten. Dem Jugendwart Theo Mühlbauer überreichte er als Anerkennung für sein großes Engagement Schießmunition.

Kreisschützenmeister Jörg Unkelbach bezeichnete die neue Schießanlage als „einmalig" in ihrer Art im Kreis Limburg-Weilburg. Die Schützen hätten jetzt beste Bedingungen für ihr Training und könnten ihre Erfolge fortsetzen. Unkelbach nutzte die Gelegenheit, um Bürgermeister Thomas Scholz, Mitglied des Winkelser Schützenvereins St. Sebastian, in Würdigung der Verdienste um das Deutsche Schützenwesen das Protektorabzeichen in Silber vom Deutschen Schützenverbund, gestiftet von seiner Hoheit Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, zu überreichen.

Die Einsegnung des neuen elektronischen Schießstandes nahm Pfarrer Walter Henkes vor.

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