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Integration von Flüchtlingen im Marktflecken Mengerskirchen

- Vier Flüchtlinge haben festen Arbeitsplatz –

Sofort nach der Zuwanderung von Flüchtlingen aus nichteuropäischen Staaten hat sich der Marktflecken Mengerskirchen mit der Integration dieser Flüchtlinge in die Gemeinde befasst. Die Gemeinde sah darin auch eine Chance, der negativen demographischen Entwicklung entgegenzuwirken. Es wurden ehrenamtliche Arbeitskreise gegründet, die die rund 170 Asylsuchenden in den Gemeinschaftsunterkünften und über 30 unbegleitete minderjährige Asylsuchende im Hildegardishof betreuten. Die Begleitung der Flüchtlinge erfolgte bei einfachen Aufgaben des täglichen Lebens, der Einbindung in das örtliche Vereinsleben, bis hin zur Durchführung von Sprachkursen. Dringlichste und wichtigste Aufgabe war die Eingliederung der Kinder und Jugendlichen in die Kindertagesstätten und Schulen. Neu aufgenommen wurde jetzt das „Gartenprojekt in Mengerskirchen“ und die Integration der Flüchtlinge durch Bildung und zielführende Tätigkeit. Durch diese Rahmenbedingungen wird angestrebt, nachdem die Asylsuchenden das Bleiberecht erlangt haben, diesen eine neue Heimat und somit ein neues Zuhause anzubieten.

Um die Flüchtlinge früh auf eine mögliche Arbeitswelt vorzubereiten, bietet das Zukunftsforum Mengerskirchen einen Arbeitskreis an, der die berufliche Findung unterstützen soll. Mit interessierten Bürgern Mengerskirchens entwickeln die Flüchtlinge ein „Garten- und Selbstversorger-Grundstück“. Zurzeit haben schon etliche Praktikanten ihr Praktikum erfolgreich beendet und einen festen Arbeitsplatz erhalten. Die Firma Beck und Heun hat gleich zwei Flüchtlingen einen Arbeitsplatz vermittelt. Tesfaledet Sereke Tedla und Abraham Gebredikan aus Eritrea fühlen sich sehr wohl bei der Firma Beck und Heun und dankten für die Aufnahme. Die Waldernbacher Firma Bewa-Plast hat Assad Safari eingestellt, in Mengerskichen hat die von Jürgen Eckerth geführte Firma KEC mit Abdul Hamid Nangarhari ebenfalls einen Asylanten eingestellt. Alle vier fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz glücklich. Bei einem Treffen mit Vertretern der Gemeindeverwaltung, Arbeitgeber, Paten und Nachhilfelehrern dankten die Flüchtlinge allen, die ihnen zu einem Arbeitsplatz verholfen haben. Sie erzählten von ihrer schrecklichen und gefährlichen Flucht und freuten sich in Deutschland zu sein.

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Tesfaledet Sereke Tedla und Abraham Gebredikan aus Eritrea freuten sich, bei der Fa. Beck und Heun einen Arbeitsplatz gefunden zu haben.

 

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Assad Safari hat bei der Firma Bewa-Plast in Waldernbach einen Ausbildungsplatz bekommen.

 

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Abdul Hamid Nagarhari hat einen Arbeitsplatz in der Fa. KEC Jürgen Eckerth in Mengerskirchen erhalten.

 

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 Mit großem Eifer sind die Flüchtlingskinder beim „Gartenprojekt“ dabei.