Dienstleistung von A-Z

Führungszeugnis

Leistungsbeschreibung

Das Führungszeugnis beinhaltet bestimmte über eine Person im Bundeszentralregister enthaltene Angaben. Das können z. B. strafgerichtliche Verurteilungen, gerichtlich angeordnete Sperren der Fahrerlaubnis, Entscheidungen von Verwaltungsbehörden und Gerichten, Vermerke über die Schuldunfähigkeit sowie gewisse Straftaten, die im Zusammenhang mit der Ausübung eines Gewerbes begangen worden sind, sein.

In ein Führungszeugnis werden jedoch nicht alle im Zentralregister vorhandenen Eintragungen aufgenommen. Entscheidend für die Inhalte ist die Art des Führungszeugnisses.

Es gibt zwei Arten:

  • Für private Zwecke (Beleg-Art N):

das Führungszeugnis wird Ihnen direkt per Post nach Hause gesandt

  • Zur Vorlage bei einer Behörde (Beleg-Art O):

das Führungszeugnis wird direkt der Behörde zugesandt, die Sie angeben.

Bitte geben Sie in diesem Fall die Anschrift der Behörde und den Verwendungszweck an.

Als Antragsteller können Sie verlangen, dass das Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde zunächst einem Amtsgericht zu Ihrer Einsichtnahme übersandt wird, sofern es Eintragungen enthält.

Ein Führungszeugnis kann jeder beantragen, der das 14. Lebensjahr vollendet hat. Bis zum vollendeten 17. Lebensjahr kann auch der gesetzliche Vertreter die Ausstellung beantragen. Der Antrag kann nicht durch einen Dritten gestellt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Der Antrag wird von der Meldebehörde Ihrer Gemeinde bzw. Stadt bzw. Verwaltungsgemeinschaft entgegengenommen und zwecks Ausstellung an das Bundeszentralregister weitergeleitet.

Was muss ich mitbringen?

  • Personalausweis bzw. Reisepass zum Nachweis der Identität
  • Für behördliche Zwecke: Anschrift der Behörde und Angabe des Verwendungszwecks bzw. des Geschäftszeichens
  • Geburtsname der Mutter muss angegeben werden

Welche Gebühren fallen an?

Gebühren entstehen in Höhe von 13,00 EURO. Diese sind bei der Beantragung zu entrichten.

Rechtsgrundlage